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Metadaten in mehreren Sprachen anzeigen und nach Bildern filtern mit dem HATAHET Intelligent Picture Resizer

DSLR digital camera and stack of photos on vintage grunge wooden background, photography hobby holiday concept

Der HATAHET Intelligent Picture Resizer stellt die Metadaten nun nicht mehr nur in einer spezifischen Sprache zur Verfügung, sondern es können gleichzeitig mehrere Sprachen für eine Bildbibliothek eingestellt werden. Dadurch können die Metadaten dann jederzeit in der gewünschten Sprache angezeigt werden, ohne dass der Intelligent Picture Resizer die Bilder erneut analysieren muss. Ein zusätzliches Feature ist, dass die Bilder in der jeweiligen Bildbibliothek anhand der Metadaten gefiltert werden können.

Hintergrund

In der letzten Version des HATAHET Intelligent Picture Resizers wurden die Metadaten in einem Textfeld gespeichert. Um Metadaten gleichzeitig in mehreren Sprachen anzeigen zu können und auch die Filterfunktionalität in SharePoint zur Verfügung zu stellen, gibt es zwei mögliche Ansätze. Eine Möglichkeit wäre die Metadaten in einem Managed Meta Data-Feld zu speichern. Das Managed Meta Data-Feld stellt in SharePoint eine Filtermöglichkeit zur Verfügung. Ein Ausdruck aus diesem Feld kann in unterschiedlichen Sprachen mithilfe der Labels dargestellt werden. Das scheint also eine vermeintlich perfekte Lösung zu sein, um in den Bildbibliotheken diese Funktionalitäten zu ermöglichen. Leider gibt es einen kleinen Haken bei dieser Lösung. Das Cognitive Service Translator Text, welches wir verwenden, um die Metadaten in eine andere Sprache zu übersetzen, liefert bei manchen Übersetzungen der englischen Ausdrücke idente Ausdrücke in einer anderen Sprache zurück. Zum Beispiel erhält man für ein Bild Metadaten in Englisch wie „oven“ und „stove“. Wenn diese Ausdrücke mittels Translator Text Service übersetzt werden, erhält man für beide Ausdrücke das Wort „Ofen“. Das Problem ist, dass es in einem Managed Meta Data Feld nur eindeutige Ausdrücke geben darf. Somit ist dies wohl nicht die optimale Lösung für den Intelligent Picture Resizer.

Die andere Möglichkeit wäre die Ausdrücke in einer SharePoint-Liste zu speichern und dann in einem LookUp Feld für das jeweilige Bild anzuzeigen. In einer SharePoint-Liste kann man ohne weiteres mehrere gleiche Ausdrücke speichern und das LookUp-Feld bietet ebenfalls die Möglichkeit nach Ausdrücken zu filtern. Somit ist dies die optimale Lösung für den HATAHET Intelligent Picture Resizer.

Umsetzung

In der neuen Version des Intelligent Picture Resizers können in der Konfigurationsliste jetzt mehrere Sprachen gleichzeitig ausgewählt werden.

Die Metadaten werden immer auf Englisch abgespeichert, unabhängig davon, ob diese übersetzt werden sollen oder nicht. Für jedes Bild werden dann die Metadaten in jene Sprachen übersetzt und abgespeichert, die in der Konfigurationsliste für die jeweilige Bildbibliothek spezifiziert wurden.

 

Anhand der LookUp-Liste sieht man, dass alle Ausdrücke in den verschiedenen Sprachen abgespeichert wurden. Wenn es beim Analysieren eines neuen Bildes einen englischen Ausdruck bereits in dieser Liste gibt, so werden die Ausdrücke in den anderen Sprachen immer vom HATAHET Intelligent Picture Resizer aktualisiert. In den Listeneinstellungen kann man dann die unterschiedlichen Sprachfelder als Quelle für das LookUp-Feld auswählen und somit die Ausdrücke der Bilder in den unterschiedlichen Sprachen darstellen.

Da die Filterfunktion zum Standard eines LookUp-Feldes gehört, kann man dann ganz einfach nach Bildern suchen. So kann man zum Beispiel nach allen Bildern suchen, die einen Hund im Bild beinhalten.

Übrig bleibt dann in diesem Fall nur ein Bild, da in der Bildbibliothek nur ein Bild mit einem Hund existiert.

Fazit

Die neue Version des HATAHET Intelligent Picture Resizers beinhaltet zwei neue Features. Einerseits können Metadaten in unterschiedliche Sprachen dargestellt werden, ohne dass Bilder neu analysiert werden müssen. Man muss die Sprachen einfach nur vorher konfigurieren und einblenden. Andererseits können Bilder gefiltert werden, dadurch dass die Metadaten nicht mehr in einem Textfeld sondern in einem LookUp-Feld gespeichert werden. Dies kann ein nützliches Feature sein, um schnell Bilder mit einem gewissen Inhalt zu finden.

Falls du genau so eine Lösung suchst, kannst du dich gerne hier bei uns melden.

Stefan Dittrich

The author Stefan Dittrich

Stefan Dittrich hat sein Elektronik-Studium auf der Fachhochschule Technikum Wien im Jahr 2016 abgeschlossen und ist als SharePoint Developer tätig. Herr Dittrich bringt zwei Jahre Berufserfahrung im Bereich der Software-Entwicklung mit Fokus auf Microsoft .NET, Javascript und HTML mit. Heute unterstützt er das Digital Workplace Development-Team im Bereich der SharePoint- und Azure-Produktentwicklung. Im Zuge seiner Arbeit hat Herr Dittrich Produkte für SharePoint 2013, SharePoint 2016 und Office 365 SharePoint Online ins Leben gerufen. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt im Bereich der neuen Technologien von SharePoint Online, SharePoint On-Premises, Office 365 und Microsoft Azure. Aber auch Themen wie Bots und Cognitive Services auf Basis von Microsoft-Technologien gehören hier dazu.

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