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SharePoint 2016

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EVENT – Zeitreise: Das SharePoint Event des Jahrzehnts mit Künstlicher Intelligenz und (Ro)Bots

Vom Intranet zum mobilen digitalen Arbeitsplatz der Zukunft mit Neuerungen zu SharePoint, Office 365 und Azure

10 Jahre HATAHET – 10 Jahre Produktivität. Dies nehmen wir zum Anlass, gemeinsam mit unseren Partnern nicht nur zurück zu schauen, denn wer uns kennt weiß, dass wir uns bereits jetzt mit der Zukunft des digitalen Arbeitsplatzes beschäftigen. Themen wie Künstliche Intelligenz und (Ro)Bots werden uns in Zukunft wohl am meisten beeinflussen und die Arbeitswelt enorm verändern.

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SharePoint Basics: Erhöhte Rechte

Rechte sind im SharePoint einer der wichtigsten Bereiche. Deshalb folgt hier ein How-To, wie die erhöhte Rechte im SharePoint für Zugriffe richtig verwendet werden. Die Standardmethode, um Funktionen oder Codeabschnitte mit erhöhten Rechten auszuführen, ist die Funktion „SPSecurity.RunWithElevatedPrivileges“. Sie änderte die Rechte des aktuellen Users zum Application Pool Account.

Es wird bei dieser Funktion auch kein wirklich neuer Thread im Hintergrund angelegt, sondern nur eine Personifikation mit der Identity des Application Pool Accounts durchgeführt. Diese wird beim Verlassen zurückgesetzt.

01. SPSecurity.RunWithElevatedPrivileges(delegate()
02.{
03.   using (SPSite site = new SPSite(siteID))
04.   {
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HATAHET evaluiert: Microsoft Flow

Es gibt etwas Neues! Also eigentlich ist es schon einige Zeit verfügbar. Aber es musste schon einige Zeit vergehen, bis eine nähere Betrachtung von Microsoft Flow auch wirklich Sinn macht.

Was ist Microsoft Flow?
Dieses Tool/Service gehört zum Genre der sogenannten „Internet Middleware“. Ein Beispiel: Nach dem Empfang einer E-Mail auf meine Office 365 E-Mail-Adresse soll das Attachment automatisch in meiner Dropbox gespeichert werden.
In diesem Satz sind zwei Services von zwei unterschiedlichen Firmen erwähnt, die jetzt plötzlich zusammenarbeiten sollen. Mit Tools wie Zapier oder IFTTT war das bisher schon möglich (Yahoo Pipes ist auch noch in guter Erinnerung). Allerdings ist die Integration von Tools und Services aus dem Hause Microsoft nicht so detailiert möglich, wie das jetzt Microsoft Flow anbietet.

Wo kann ich mir selbst ein Bild machen?
Es gibt zwei Komponenten von Microsoft Flow:

  • Microsoft Flow Webseite – Im Web ist die zentrale Administrationsoberfläche von Microsoft Flow. Hier können Flows erstellt und bearbeitet, alle administative Tätigkeiten durchgeführt und Vorlagen verwendet werden.
  • Microsoft Flow App für Android & iOS – Die Mobile App von Microsoft Flow ist die Verbindung aufs Telefon.

Zum Beispiel muss die App am Telefon installiert sein, um den hier dargestellten Flow ausführen zu können:

Abgebildet ist die Webseite von Microsoft Flow. Sichtbar ist ein von mir erstellter Flow, der mir eine Push Notification am Telefon anzeigt, wenn ich eine Mail von Nahed bekommen habe. Diese Push Notification erfordert allerdings, dass ich auch die Microsoft Flow App am Telefon installiert habe.

Grundsätzlich ist es auch möglich, mit der App am Telefon Flows zu erstellen und zu bearbeiten:

Allerdings ist das eher umständlich. Während der Bearbeitung hatte ich den Eindruck, dass der Flow Editor am Telefon nur ein Web View auf den Editor der Webseite ist. Somit würde ich das mobile Bearbeiten nur als Ausweichmöglichkeit empfehlen und eher zum Desktop greifen.

Warum ist das für mich interessant?
Gemeinsam mit meinem Kollegen Benjamin habe ich letztes Jahr in einem Vortrag am HATAHET Next Destination Event schon darüber berichtet. Die Entwicklung von Microsoft Flow dürfte unter anderem deswegen vorangetrieben worden sein, weil es für SharePoint Online in Zukunft nicht mehr so einfach sein wird, ohne Drittanbieter komplexere Workflows zu realisieren. Hier füllt Microsoft Flow einerseits eine Lücke die erst entstehen wird, andererseits rückt das Thema Workflows etwas näher zum Power User und ist dort in eine Strategie eingebettet. Flow ist neben PowerApps und PowerBI eine Säule dieser Strategie um Power Usern zu ermöglichen, ihre Arbeitsprozesse effizienter und angenehmer zu gestalten.

Was hat das mit SharePoint zu tun?
Der Zusammenhang mit SharePoint besteht in der stärkeren Integration mit allen Office 365 Services inklusive SharePoint Online. Alle Ereignisse die im Office 365 Universum ausgelöst werden (empfangene E-Mails, raufgeladene Dateien, etc.), können mit Microsoft Flow behandelt und als Trigger verwendet werden.
Und: Nicht nur die Cloud profitiert, mit dem Data Gateway kann auch eine Verbindung on-premises Daten hergestellt werden.
Mehr Details und Links gibt es hier.

Ich will mehr!

  • Weiter Details zum Thema Flow sind zum Beispiel die sogenannten Environments (auf Deutsch: Umgebungen). In einem Environment (zu erstellen vom Admin im Flow Admin Center) können innerhalb eines Office 365 Tenants getrennte Umgebungen für zum Beispiel geographisch Getrennte Umgebungen erstellt werden. Mehr zu Enviromnents gibt es hier.
  • Wie ähnliche Services in diesem Genre ist auch Microsoft Flow nicht immer kostenlos. Informationen zu Preisen gibt es hier.
  • Die Schwester von Flow ist PowerApps – auch einen Blick wert! Hier geht es zu PowerApps. Randnotiz für die ganz Fortgeschrittenen: Es gibt etwa auch die Möglichkeit, einen Flow aus einer PowerApp zu starten.

Zum Schluss
Behalten Sie den Microsoft Flow Blog im Blick – hier werden immer wieder neu unterstützte Services und zu automatisierende Vorgänge beschrieben. Trotz der General Availability würde ich empfehlen, Microsoft Flow zuerst in einem Pilot-Projekt zu evaluieren, bevor ein großer Einsatz geplant wird. Sowohl die Webseite als auch die Mobile Apps werden weiterhin ständig aktualisiert und bieten eventuell mit dem nächsten Update die für Sie relevante Funktionalität.

 

Wie immer stehen wir für Beratung zu diesen und allen anderen Themen rund um SharePoint jederzeit zur Verfügung.
Reden wir miteinander 😉

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PowerApps Praxistest: SharePoint Listen als App mobil bereitstellen

PowerApps ist in aller Munde und für SharePoint gibt es auch viele neue Möglichkeiten. So kann man Daten die in SharePoint liegen mittels PowerApps quasi per Knopfdruck auf mobilen Geräten bereitstellen.  Mit PowerApps lassen sich sofort Benutzerinterfaces für das mobile Bereitstellen, Verarbeiten und Bearbeiten von u.a. SharePoint Daten nutzen. Der Hersteller verspricht schon beim Aufrufen von PowerApps so einiges und stellt klar „create Apps in minutes that work across the web and mobile“ (siehe auch Beitragsbild dazu).

Schauen wir uns also an, ob das wirklich so einfach geht…

Das Szenario: SharePoint Liste als App mobil bereitstellen

In unserem Szenario lege ich eine SharePoint Webseite (Subseite) an und erstelle eine benutzerdefinierte Liste für Kontakte und nenne diese auch einfach Kontaktliste. Nun will ich diese Liste auf mein Apple iPhone (zum Beispiel) bereitstellen und benötige somit ein Benutzerinterface genau dafür: Die Kontaktliste anzeigen und idealerweise kann ich von unterwegs dann auch gleich Daten verändern oder gar neue Kontakte erstellen. Legen wir also los…

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SharePoint.AT Blogger auf der #ESPC16 in Wien

Alle Beiträge die wir über die European SharePoint Conference 2016 in Wien geschrieben haben. Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.

Welcome Europe to Vienna: SharePoint #ESPC16 aus dem schönen Wien (Nahed)
Tag 1-3

Tag 2-3

Tag 3-3

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#ESPC16 Tag 2, Bericht 3-3, Meine Zusammenfassung

#ESPC16 Tag 1, Bericht 1, Meine ZusammenfassungAls Web-Developer der noch nicht allzu lange mit SharePoint zu tun hat, habe ich mir erhofft auf der ESPC2016 einen Einblick in die Best Practices und Erfahrungen der alteingesessenen SharePoint Frontend-Entwickler zu erhalten. In SharePoint gibt es verschiedene Vorgehensweisen um die Benutzeroberfläche mittels Javascript und CSS zu erweitern. Sei es über die Masterpage, Custom Actions, innerhalb eines Page Layouts oder über einen Skript-Editor Webpart. Durch das Einbinden von Skripts an verschiedenen Stellen kann es schnell etwas unübersichtlich werden und eine strikte Trennung von Logik, Design und Layout ist nicht immer möglich.
Genau aus diesem Grund wird der Fokus in Zukunft auf TypeScript, dem neuen SharePoint Framework (SPFx) und dem Frontend Framework Microsoft UI Fabric liegen. Die meißten Vorträge im Bereich Entwicklung drehten sich daher um diese neuen, sehr vielversprechenden Technologien.

Session 1: Developing Modular SharePoint Solutions using TypeScript
Da sich JavaScript nach und nach als die Standardmethode zum Anpassen der SharePoint Oberfläche durchsetzt, folgt als logischer nächster Schritt der Umstieg auf das von Microsoft entwickelte TypeScript. Es bietet Klassen, Module, Interfaces und weitere Features und liefert somit Entwicklern die nicht aus dem JavaScript Bereich kommen eine vertrautere Umgebung. Nach einer etwas längeren Einführung in diese relativ neue Programmiersprache zeigt Arto Kaitosaari wie TypeScript Module erstellt, kompiliert und letztendlich innerhalb von SharePoint verwendet werden können. Ein sehr interessanter Vortrag der dem Publikum vermitteln soll, wie die Zukunft der SharePoint Frontend-Entwicklung aussieht.

Session 2: Office 365 Microsoft Graph API Deep Dive
Die Microsoft Graph API ist eine Zusammenführung aller APIs, die Zugriff auf die Office 365 Plattform bieten. Sie ist sozusagen ein universeller Endpunkt mit dem es möglich ist, auf alle Office 365 Services zuzugreifen, ohne sich dabei mit mehreren Authentifizierungen herumplagen zu müssen. Sie vereint alles unter einem Dach. Donald Hessing erklärt zuerst den Authentifizierungsvorgang und zeigt danach an Hand einiger Beispiele wie der Zugriff auf die wichtigsten Endpunkte funktioniert. Trotz einiger Pannen bei der Demo ein sehr spannendes Tool mit viel Potential.

Session 3: Extending the SharePoint Search Experience with SharePoint Add-ins
Result Sources, Result Types, Display Templates, Managed Properties, Search Queries. Alles Dinge mit denen man sich bestens auskennen sollte, wenn es darum geht die SharePoint Suche optimal zu nutzen. Robrecht Van Caenegem erläutert die oft nicht ganz verständlichen Zusammenhänge zwischen diesen Komponenten. Weiters erläutert er wie mit Hilfe von SharePoint Add-Ins eine noch umfangreichere Sucherfahrung entwickelt werden kann.

Session 4: Explore the SharePoint Framework
Mike Ammerlaan spricht über das neue SharePoint Framework, kurz SPFx, welches sich aktuell in Entwicklung befindet und eine kleine Revolution im Bereich SharePoint Frontend-Development verspricht. Neben großen Veränderungen an der Oberfläche von SharePoint selbst wird sich auch die Art und Weise verändern, wie SharePoint Add-Ins in Zukunft entwickelt werden. Nämlich mit Hilfe von TypeScript und dem Frontend Framework Office UI Fabric.

Session 5: Beyond Bootstrap: Building a Ridiculously Lightweight Cross-platform Responsive Framework
Eine gute Einführung in die Welt des Responsive Web Design. Mit einigen Verweisen auf den SharePoint Blog von Stefan Bauer, der übrigens ebenfalls anwesend war, erklärt Bill Ayers was es beim Entwickeln von Responsive Websites zu beachten gibt und was die wesentlichen Eigenschaften eines solchen sind. Neben bewährten Frameworks wie Bootstrap bringt er den Zuhörern auch eine etwas unkonventionelle Lösung näher: Das Entwickeln eines eigenen, minimalistischen Frameworks dass sich auf die wichtigsten Dinge beschränkt und weitere Features wie Typografie, Farbgebung und zusätzliche Komponenten, welche es beispielsweise bei Bootstrap in Hülle und Fülle gibt, außen vor lässt. Gar keine so schlechte Idee, da SharePoint viele dieser Features bereits beinhaltet.

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#ESPC16 Tag 3 Zusammenfassung

Tag 3, der letzte Tag der #ESPC16 in Wien, ist nun zu Ende gegangen. „Das beste kommt zum Schluss“ kann ich für diesen Tag leider nicht unterschreiben. Es war, zumindest für mich, am heutigen Tag nicht viel neues dabei. Das kann natürlich auch an meiner Auswahl der Sessions liegen:

  1. KEYNOTE: What is the Future of SharePoint Customisations?
  2. How Real-life Experience Shapes your SharePoint’s Today and Tomorrow
  3. How Microsoft sees the Intranet of the Future with SharePoint and O365
  4. What is Sway and How it will Change the Publication Process Forever?
  5. 6 Pilars of proving the Business Value of Social

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Welcome to the brave new world – it’s JavaScript und viele andere Tools… #ESPC16

Live von der European SharePoint Conference 2016 aus Wien. 🙂

Es gibt viel Neues zu berichten. Eines davon ist aus Entwicklersicht die Neuerungen bezüglich der SharePoint 2016 bzw. Online Entwicklung. Im Vortrag von Bill Ayers wurden diese Neuerungen besprochen und was es für uns (.NET/SharePoint Entwickler) bedeuten wird. Als SharePoint 2013 veröffentlicht wurde, kam als große Neuerung das SharePoint App Model bzw. die SharePoint App Entwicklung. Später im Jahre 2015 wurde diese dann in die SharePoint Add-In Entwicklung umbenannt. Jetzt im Jahr 2016 kommt als große Neuerung das SharePoint Framework (SPFx).

Nun fassen wir mal kurz zusammen, was alles in der Geschichte von SharePoint an Entwicklungsmöglichkeiten entstanden sind. Dabei lassen wir jetzt mal die Verisonen aus dem Jahr 2001 und 2003 außen vor und starten mit SharePoint 2007 (aka MOSS 2007):

  • Full trusted solutions (SP 2007, SP 2010, SP 2013, SP 2016)
  • Sandboxed solutions (no longer supported) (SP 2010,  SP2013)
  • SharePoint Add-Ins (SP 2013, SP 2016, SharePoint online)
  • SharePoint Framework (SPFx) – NEU!!! (SP 2016, SharePoint online)

Tatsächlich ist das Ziel des SharePoint Frameworks client-seitige Webparts entwickeln zu können, die nicht auf der Basis von full-trusted Lösungen aufsetzen. Ob später mehr draus wird und nicht „nur“ client-seitige Webparts entwickelt werden können… wir werden sehen ;). Es wird auf jeden Fall mehr geben. Aktuell steht das SharePoint Framework für ein command line driven open source tool chaining (nette Worte) und als alter .NET Entwickler, der den Komfort von Visual Studio gewohnt ist, ist man in erster Linie etwas überrascht. Back to the roots also… Nein, es wird tatsächlich erwartet, dass all diese Tools auch für Visual Studio bzw. in Visual Studio integriert werden. Wann das sein wird, bleibt aktuell offen.

Ja, die Tools um die es sich handelt, seien auch hier erwähnt:

  • Node JS
  • Gulp
  • Yeoman
  • TypeScript (oder native JavaScript)
  • Visual Studio Code (oder beliebiger anderer Editor)
  • React JS (oder ein anderes Framework wie Angular)
  • Office UI Fabric
  • SharePoint Workbench

All diese Tools werden künftig verwendet, um Lösungen zu bauen. Ein weiterer Riesenvorteil, der sich daraus ergibt,  ist die Öffnung der Entwicklung von SharePoint für Webdeveloper. Webdeveloper, die ohne .NET bzw. C# Hintegrund coole Applikationen für SharePoint entwickeln wollen und können, da die verwendeten Technologien bereits gut bekannt sind.

Natürlich sind die alten Entwicklungsmöglichkeiten weiterhin legitim (z.B. full-trusted solutions). Auf keinen Fall aber sollen sandboxed-solutions noch entwicklet werden. Aus Sicht eines .NET Entwicklers ist die Zukunft weiterhin spannend und ein Blick auf TypeScript und JavaScript ist wohl unvermeidbar.

Es bleibt also spannend.

Bis dann…

Michi

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Microsoft Identity Manager 2016 SP1 auf der #ESPC16

Ich habe mich schon sehr auf diese Session bei der heurigen ESPC gefreut, da ich in den letzten Wochen, nach Veröffentlichung des Service Pack 1 für den Microsoft Identity Manager 2016, ein paar graue Haare mehr bekommen hatte 🙂

Somit hatte ich gehofft hier auch ein paar Lösungsansätze und best practices für den MIM 2016 SP1 zu bekommen und meine Hoffnungen wurden zum Glück erfüllt.

Doch nun erstmal von vorne…

Seit SharePoint 2016 gibt es keine SharePoint integrierte User Profile Synchronisation mehr sondern es wird in der User Profile Service Application nur noch ein „Active Directory Import“ angeboten. Will man nun aber Custom AD Attribute ebenfalls in den SharePoint importieren, oder Benutzer Attribute aus dem SharePoint ins Active Directory eportieren, muss man auf MIM 2016 zurückgreifen und alles selbst konfigurieren.

11-15-16-11-57-office-lens

Zwar gibt es auf GitHub ein on-boarding Script doch muss trotzdem noch sehr viel selbst konfiguriert werden, was zuletzt von SharePoint übernommen wurde.

Die Herausforderung besteht nun darin ersteinmal das Konzept dieses Metaverse zu verinnerlichen um auch wirklich Attribute so mappen zu können, wie man das früher über die Central Administration ganz einfach tun konnte.

Es werden hier zumindes 2 Komponenten benötigt:

  1. Ein Active Directory Management Agent (ADMA)
  2. Ein SharePoint Management Agent (SPMA)

Zunächst muss einmal das gewünschte Attribut aus dem AD in das MIM Metaverse it Hilfe des ADMA importiert werden. Danach muss mittels Attribute Flow ein Mapping innerhalb des Metaverse definiert werden. Hat man das gewünschte Attribut dann im Metaverse, kann es mittels Export innerhalb des SPMA in das SharePoint User Profile geschrieben werden. Ganz einfach oder 😉

Will man dann noch Attribute aus Custom Identity Repositories importieren (SQL, Azure Dirctory, Tivoli…) wird das ganze erst so richtig spannend…

Sollte ich Eure Neugier geweckt haben, freue ich mich auf eine gemeinsame Diskussion zu diesem Thema.

so long

Ernst

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#ESPC16 Tag 2, Bericht 1, Meine Zusammenfassung

Tag 2 der ESPC 2016. Nach dem ersten energy drink und fertig aufgebautem Stand trudeln auch schon meine restlichen Kollegen ein. Gleich geht’s los Keynote „Understanding Collaboration’s Cultural Fit“.

WoW – „brainwashed“ verlasse ich den Veranstaltungssaal A. Warum „brainwashed“? Weil mir gerade eine neue, sehr interessante, Ansicht auf MS Groups gegeben wurde. Die ganze Keynote handelte von dem alt bekannten Problem, dass in einem Unternehmen viele Unterschiedliche typen von Menschen und somit auf unterschiedliche Arbeitsweisen existieren. Die Lösung hierfür können MS Groups sein, da sie sowohl E-Mail Kommunikation als auch Chat ähnliche Kommunikation mit einer inelligenten File Ablage vereinen. Bin schon gespannt wie sich die MS Groups weiter entwickeln.

Folgende Sessions haben heute meinen Tag bestimmt:

  1. Building Intelligent Apps Using Microsoft Graph
  2. How to Break the Zombification of the Enterprise
  3. Office 365 Groups Deep Dive
  4. How to Build a Modern Portal on Office 365?
  5. Resource Managers and Project Managers Working Together

ad 1.)
Mächtiges Tool!
Ja so könnte man es zusammenfassen – nein ehrlich seit gespannt auf den Beitrag von meinem Kollegen Johannes Weiser! Hier werden unglaublich viele Türen für neue Entwicklungen und Herangehensweisen geöffnet!

ad 2.)
Fight Zombiefication with Gamification.
Sozusagen der Leitsatz dieser Session. Durch die heute herrschende Informationsflut und Erreichbarkeit 24/7 mutieren wir alle langsam aber sicher zu „Enterprise Zombies“. Arbeit muss wieder Spaß machen. Die Mitarbeiter müssen wieder eine Motivation in der Arbeit finden und nicht im Postkasten wenn der Gehaltszettel hereinflattert. Ja viele sagen „Meine Leute sollen nicht spielen – sie sollen etwas Arbeiten!“ Auf Dauer gesehen kann dies nicht der richtige Ansatz sein. Kümmere Dich lieber um Deine Mitarbeiter – das Geld kommt dann ganz von alleine!

Willst du mehr darüber wissen, können wir uns gerne zu diesem Thema zusammen setzen. 🙂

ad 3.)
Deep dive – in ein Nichtschwimmer Becken.
Nagut ich geb’s zu das ist doch etwas übertrieben, auch wenn ich mir unter einem Deep dive etwas mehr vorgestellt hätte. Sei’s drum! Was gibt es neues bei den Microsoft Groups?

  • Public/Private kann nun auch nach der Provisionierung umgestellt werden.
    • !Achtung! die Erstellung von Teamsites innerhalb einer Group ist nur in „private“ Groups möglich
  • SharePoint Teamsite Integration
  • Multi Domain Support
  • Dynamic Group Membership (nur in AAD Premium)
  • External guest Access
    • Nun auch mit security trimmed Userprofile Properties die dem guest User angezeigt werden
    • und Ablaufdatum des Gästezugangs

ad 4.)
WoW – PnP Provisioning sage ich nur!
Ich bin kein Developer – ich bin nur ein Consultant – dennoch! Hab ich verstanden wovon die Dame gesprochen hat 😉
Ich war und bin noch immer sehr beeindruckt was hier mit ein paar Zeilen Powershell-Code vollbracht wurde.

ad 5.)
Um dien vollen Feature Umfang nutzen zu können benötigt man Project Server 2016 und den Project 2016 Client. Es gab einige kleiner Änderungen, die man Beispielsweise bei einer Migration von Project Server 2013 auf Project Server 2016 beachten sollte, wie beispielsweise das wegfallen der Resources Plans. Diese wurde durch Resources Engagements ersetzt. Wir bekamen einen sehr guten Basiseinblick in die Welt von Project Managers und Resource Managers. Jedoch fehlten hier leider beispielsweise Problematische Usecases und wie diese gelöst werden können.

Auch heute wieder durch die Bank erstklassige Sessions die einige Rädchen in meinem Kopf zum drehen gebracht haben. Ihr könnt gespannt sein was wir aus diesem neuen Input noch machen werden 😉

LG und gute Nacht euer
Alex

 

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